rastertechnik

Jeder hat schon die Erfahrung gemacht, dass geeignetes Werkzeug und gutes Material das Arbeiten besser gelingen lässt. Mit der Wahl des Rastervlieses als Hilfsmittel gestaltet sich das Spiel mit Stoffen, Formen und Farben sowohl für AnfängerInnen als auch für bereits versierte Patchworkerinnen schlicht gesagt leichter.

Durch das Nähen auf Leitlinien haben Sie immer eine Orientierungshilfe vor Augen und Sie erzielen ein exaktes Ergebnis. Geometrische Muster und Formen lassen sich schnell, präzise und perfekt verwirklichen. Die im traditionellen Patchwork üblichen Schablonen sind nicht mehr notwendig.

Beim Arbeiten mit Rastervliesen sind beispielsweise beim Zusammennähen der einzelnen Blockteile die Nählinien und Nahtzugaben leicht zu erkennen und es wird ein genaues Arbeiten gefördert. Das ganze verhilft Ihrem Werk letztlich zu exakten Nähten und einer klaren Optik.

Eine weitere Erleichterung ist, dass Sie beim Zuschneiden der Stoffe nicht mehr auf den Fadenlauf achten müssen, da die Stoffe sich durch Fixierung auf der Vliesgrundlage selbst beim späteren Bügeln nicht mehr verziehen können.

Fast alle in meinen Büchern vorgestellten Blöcke und Muster werden nicht mit Hilfe von Schablonen genäht, sondern nach der Rastertechnik auf Vliesen. Patchworken mit dem Rastervlies ist eine rationelle Alternative zur traditionellen Schablonentechnik.

Im Handel sind Vliese mit Quadrat- oder mit Dreieckrastern erhältlich. Bei Vliesen mit Quadratrastern sind die Linien in Abständen von 1 cm aufgedruckt, wobei zusätzlich 5 x 5 cm-Quadrate zur Unterstützung der Orientierung beim Nähen hervorgehoben sind. Auch Vliese mit aufgedrucktem 60°-Winkel-Raster, die aus lauter gleichseitigen Dreiecken bestehen, sind erhältlich. Letzteren widmet sich ausschließlich mein Buch 60-Grad-Winkel.